Fabrizio Bianchi: Die Intuition des ersten Cru

Mindestens zwei Plätze auf Monsanto bestechen jeden Besucher auf der Stelle mit ihrem unwiderstehlichen
Charme und Magie:  Zum einen “Collina del Poggio”, zum anderen der aus dem 18ten Jahrhundert stammende  historische Keller. Genau hier hat das
Unternehmen seinen Ursprung. Als Giuliana und Fabrizio Bianchi Monsanto im Jahre 1961 zum ersten Mal besuchten, waren 
sie augenblicklich von der unbeschreiblichen Schönheit der Umgebung und Landschaft bezaubert. Diese kann noch heute von der Spitze Poggios bewundert werden.
Obwohl
mediterrane Wälder den Blick begrenzen, den man von dem aus Mergel bestehenden 310m hohen Poggio geniessen kann, sieht man dennoch von den Türmen Gimignanos
bis hin zu den Höhen Chianti Fiorentinis, von Monte Amiata bis hin zu den Apua Alpen.
Heutzutage reicht es schon, einige Schritte  in Richtung des Gipfels Poggios zu machen, um die unermessliche Energie der Umgebung spüren
zu können, die Giulianna und Fabrizio veranlasst hatte, sich hier niederzulassen.
Von diesem gigantischen und einnehmenden Hügel ausgehend, kann man sogar die warmen und weichen Lüfte des nahen Meeres spüren und sehen, die eine vielfältige
Vegetation ermöglichen. Fabrizio hatte damals sofort erkannt, welches Potenzial in diesem Gebiet zu finden war. Testet man dann noch einige Weine in den alten Gewölben
des Monsanto Kellers wird schnell klar, wie Recht er hatte.
So war also die
Idee, einen Cru in der Chianti Region herzustellen, zwischen dem Erklimmen des Poggios und dem Herabsteigen in den Keller, entstanden. 1962 war die Idee dann
in die Tat umgesetzt, als stolze 6000 Flaschen des „Vigneto il Poggio“s produziert wurden.