Der Keller

Es ist komplett unmöglich, nur einen Bruchteil der Gefühle und Eindrücke in Worte zu fassen, die einen bei der Besichtigung des Monsanto Kellers überfallen. Die Gerüche, die Echos, die Stille, die unterirdischen Formen machen diesen Ort zu einem Erlebnis, das man wenigstens einmal im Leben erfahren sollte. Die folgenden Zeilen von Antonio Boco beschreiben dies doch alles sehr gut:  Worte, die beinahe so bewegend sind,wie ein Gang durch den Keller.

“Der Keller wurde im Jahre 1981 eingeweiht, genauso wie der “barricaia”, an dem man 5 Jahre später begonnen hatte zu bauen und der schließlich im Jahre 1992 fertig gestellt wurde. Zwei Konstruktionen, die noch mehr dazu beitragen, das Profil und die Philosophie Monsantos bestmöglich zu definieren, sowohl aus struktureller, als auch ästhetischer Sichtweise. Flure, die sich teilen und mischen und besonders in der zweiten Konstruktion teilweise sogar zusammenschmelzen, mit dem Ziel, eine bedeutende Aussage über die Werte der alten Zeit und des Orts, des Heiligtums, der Präzision, der Genialität und Gediegenheit der alten Gemäuer zu machen. All dies lässt sich in diesem 3oom langen Tunnel, der die neuen Kellergewölbe mit denen des alten Schlosses aus dem 18ten Jahrhundert verbindet, finden, eingefangen durch die alten Marlgesteine, mit denen mit mittelalterlicher Technik unter den weisen Händen und Anweisungen Giotto Cicionesi, Mario Secci und Romolo Bartalesi, gebaut wurde. Diesen 3 Männern ist dieses unglaubliche, offene, aufregende und auch ein wenig verrückte Meisterwerk zu verdanken, das so viel über Monsanto auszusagen vermag.

Hier unten reifen die Weine von morgen genauso, wie die von gestern lagern, mit einer Fülle von alten Jahrgängen, wie sie sonst nur selten auf der Welt zu finden ist.“ *

 


*Cfr. Gambero Rosso n° Settembre 2011#